Auf dem Weg zum Kunstdorf Raddusch

Entlang der Straße von der Einmündung L 49 bis zum Bahnhof Raddusch könnte zwischen den Bäumen ein Skulpturenpark entstehen.

Ziel ist, Besuchern mit Kunst zu begegnen, eine Willkommenskultur zu schaffen und letztlich Raddusch als Kunstort zu etablieren. Wir greifen damit eine alte Tradition auf, die vor etwa 150 Jahren in Lehde begann und dem Ort damals den Titel Künstlerdorf bescherte. Wir meinen, dass diese Tradition wieder aufleben sollte, diesmal allerdings in Raddusch. Der Ort liegt sehr verkehrsgünstig und wird von vielen Tagestouristen frequentiert.

Wege zum Ziel:

  1. In Zusammenarbeit mit LübbenauBrücke (Spreewaldatelier) sollen erste Kunstwerke im Ort platziert werden.
  2. Im nächsten Jahr könnten Kunstwerkstätten/Freiluftateliers stattfinden – eventuell als eigenständige Einrichtung oder als „Zweigstelle“ des Lübbenauer Spreewaldateliers.
  3. Eine Teilnahme am Aquamediale-Projekt ist für 2017 im Gespräch
  4. Sollte der Kauf des Bahnhofsgebäudes erfolgreich sein, könnte dort ebenfalls Kunst ausgestellt werden.
  5. Langfristig sollte die künstlerische Orientierung auf slawische Kultur ausgerichtet sein (Weg zur Slawenburg).

Logistische Unterstützung ist von den unmittelbar vor Ort ansässigen Einrichtungen zugesagt:

  1. Tourismusverband Spreewald: Verkauf von Kunst, Pausenraum für Künstler
  2. Wasser- und Bodenverband Oberland Calau: Technikgestellung (Gabelstapler, Sockelfertigung etc.)

Der Pyramidenbau von Raddusch - Ockerpyramide - ein Projekt von Mario Asef (Argentinien)

Herausragendes und in die Geschichte eingehendes Projekt könnte die Ockerpyramide werden. Der argentinische Künstler Mario Asef hat ein Kunstprojekt entwickelt. Mit wissenschaftlicher Begleitung durch die BTU Cottbus soll eine Pyramide aus Ocker entstehen. Sie soll der Nachwelt Zeugnis ablegen, mit welchen Umweltproblemen nach 2000 die Gesellschaft zu kämpfen hatte. (Mario Asef: "Eine Landmarke der katastrophalen Beziehung zwischen Mensch und Landschaft")

Projektbeschreibung

Spreewaldbühne Raddusch
Im Zusammenhang mit dem Kunstdorf Raddusch sollte Platz für weitere Visionen sein: die Schaffung einer Natürbühne am Radduscher Schwarzen Berg. Hier bestehen natürliche (vormals von Menschenhand geschaffene) Zuschauerränge, der Blick geht in die Weiten der Spreewaldwiesen. Eine Anreise mit dem Kahn ist bis wenige 100 Meter davor möglich, Parkplätze vorhanden. Vom Bahnhof Raddusch sind es 10 Gehminuten. INVESTOREN GESUCHT!


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