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Geschichte

Max Psaar - ein wendischer Offizier im 1. Weltkrieg

Max Psaar wurde am 02.06.1886 in Raddusch als Sohn des Dorfschullehrers Friedrich Psaar geboren und fiel am 11.09.1917 im Luftkampf über Flandern. Er war Leutnant und als Beobachter in der "Fliegerabteilung (Artillerie) 224w (Württemberg)" eingesetzt, dieser Einheit war er erst am 23.08.1917 zugeteilt worden. Sein Pilot war Georg Seibert, geboren am 30.06.1895 in Nussloch-Heidelberg. Am 11.09.1917 wurde seine Maschine, ein Rumpler, Kennzeichen 1463/17, in einem Luftkampf vom belgischen Leutnant Maurice Medaets über Dixmuide abgeschossen. Das Flugzeug zerschellte ca. 2 km von der Stadt Oudekapelle (RegionGrogne). Dabei fanden beide Besatzungsmitglieder den Tod und wurden am 13.09.1917 auf dem Militärfriedhof Hoogstaede beigesetzt. Es wird vermutet, dass das französische Flieger-As Georges Guynemer ebenfalls in die Kämpfe verwickelt war und am gleichen Tag dort abgeschossen wurde. Quelle

 

Rumpler C IV 1463/17 von Max Psaar

Rumpler C IV 1463/17 von Georg Seibert und Max Psaar am 06.09.1917, nur 5 Tage vor dem Abschuss aufgenommen. (Flugplatz Ingelmunster)

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