Die Fischerei in Raddusch

Im Radduscher Wappen symbolisiert
der Karpfen einen früher weit verbreiteten Berufszweig. Heute
kann von der Fischerei allein niemand mehr leben, denn vom ehemaligen
Fischreichtum ist wenig geblieben, auch hält sich der Erlös in
überschaubaren Grenzen. In Raddusch gibt es noch zwei so genannte
"Altfischer" und einen "Jungfischer", die
auf den Spreewaldfließen ihrem Handwerk nachgehen.
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Der Fischer auf dem Weg zur Arbeit
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Einholen eines Stellnetzes, welches quer durch den Fließ
aufgespannt wird.
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Ein kapitaler Hecht
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Touristenkähne haben Vorfahrt
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Heimkehr in den Radduscher Hafen
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Die Ausbeute: 5 Schleien
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Neben Hecht, Zander, Karpfen, Aal,
Schlei und Plötze gehen dem Fischer schon mal gelegentlich auch
seltenere Arten ins Netz, so z.B. Wels, Rapfen oder die
Quappe. Gerade letztere war im Spreewald früher so häufig, dass
sie wegen ihres hohen Fettgehaltes getrocknet und als Kienspan
verwandt wurde. Der Rückgang des ehemals schier unermesslichen
Fischreichtums ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: Urbanisierungsmaßnahmen,
zunehmende Gewässerverunreinigungen, den Bestand nicht schonende
Fischfanggeräte, Hochwasser, Trockenheit, aber auch die Zunahme
der streng geschützten Otterbestände.
Bei rechtzeitiger Terminanfrage
können Reisegruppen dem Fischer bei der Arbeit zusehen!
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unter Service, Spreewaldwanderkarten
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