
Das alte Löschfahrzeug W50
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Gestaltung: Detlef
Krüger, Raddusch |
Das neue Löschfahrzeug LF 16 TS (ab 2008)
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Die "Freiwillige Feuerwehr" Raddusch
wurde 1908 im damaligen Gasthaus Poetsch gegründet, erster Wehrführer
wurde August Trebus. Anlass dafür war sicher auch die Tatsache,
dass immer wieder Brände die Gemeinde heimsuchten, so z.B. 1878,
bei dem 8 Scheunen mit voller Ernte nieder brannten. Spenden der
Dorfbevölkerung ermöglichten die Anschaffung einfacher Geräte wie
Feuerhaken und - patschen, die zentral bei einem Großbauern gelagert
wurden.

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1910
wurde die erste Handdruckspritze erworben. Zur Alarmierung diente
ein Horn, welches auch der Nachtwächter besaß.
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1936
wurde die erste Motorspritze mit Wagen angeschafft.
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Nach
einem Großfeuer 1959 bei den Bauern Bees und Wittan, bekam die Radduscher Wehr 1960 einen modernen
Tragspritzanhänger (TSA).
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Seit
1964 dienen 2 Sirenen zur Alarmierung, zuvor bestanden mehrere
Meldestellen, z.B. in der Gaststätte Poetsch/Psaar, Konsumgaststätte
(Braukrug), Rat der Gemeinde, Postdienststelle (bei Gustav Klauck,
später Albert Schröder), Manfred Richter (Zoohandlung) und bei
der Tischlerei Max Petrick. Diese besaßen einen Telefonanschluss
und konnten somit die kreislichen Organe informieren.
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In
der Scheune Renus (Grundstück Lawecki) wurde ein neues Gerätehaus
eingerichtet.
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1982
wird der Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug (LF 8-TS 8 -STA)
übergeben.
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Am 30.10.1995 erfolgt die Einweihung des
jetzigen Gerätehauses auf einem Gemeindegrundstück (ehemals Paul Ziegler). Die Baukosten
betrugen über 200000 DM. Gleichzeitig erhält die Wehr ein größeres
Löschfahrzeug vom Typ W 50 von der Stadt Vetschau, welches 2008 gegen ein modernes Fahrzeug ausgetauscht wurde.
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Zum
"Tag der offenen Tür" wird am 13.09.2002 die Radduscher
Fahne geweiht und gleichzeitig das 95-jährige Feuerwehrbestehen
gefeiert.
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Am 21.01.2008 erhält die Wehr ein Löschfahrzeug vom Typ LF 16 TS
- 5. Stadtfeuerwehrtag und 100. Jahrestag der Gründung der Radduscher Feuerwehr am 24.05.08: Fotos | Presse
Die Wehrführer nach dem 2. Weltkrieg waren: August Merting, Erhard
Hüner, Werner Psaar, Karl Koschmann, Horst Schruttek und Gisbert
Choschzick* (Quelle: Ortschronist Manfred Kliche).
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