Der Bischdorfer und der Kahnsdorfer See - dazwischen die Slawenburg Raddusch
In
unmittelbarer Nähe der
Slawenburg
entwickeln sich aus dem ehemaligen Tagebau Seese/Ost im Rahmen
der Sanierungsarbeiten 2 Seen, der "Bischdorfer See"
und der "Kahnsdorfer See".
Bischdorfer
See: Charakteristisch für diesen Restsee ist die lang
gestreckte Tiefenrinne mit weiten Flachwasserbereichen in Ufernähe. Der Soll-Wasserstand
beträgt 57,3 NN. Die Einleitung von Fremdwasser erfolgt aus dem Südumfluter;
die spätere Wasserableitung soll über den Boblitzer
Dorfgraben erfolgen bzw. entlang der Slawenburg zum Kahnsdorfer See geführt werden.
Von der Dubrauer Höhe,
92 mNN, ca. 35 m über dem Wasserspiegel, sieht man bei klarem
Wetter die Tropical-Halle in Brandt sowie die Türme der Schinkel-Kirche
in Straupitz auf der Spreewaldseite. In Richtung Calau hat man
eine schöne Sicht auf die Calauer Schweiz.
Kahnsdorfer See:
Der kleinste und flachste der drei Vetschauer Restseen liegt auf
der Gemarkung Kahnsdorf (jetzt Gemarkung
Raddusch) des gleichnamigen devastierten Dorfes. Nach Erreichen
des Entwasserstandes bei 57,2 m NN wird er eine Wasserfläche
von ca. 58 ha haben und dann über den Kahnsdorfer Feldgraben in Richtung Raddusch in das ehemalige Absetzbecken entwässern. Im Gegensatz zum touristisch nutzbaren Bischdorfer
See bleibt er sich selbst überlassen und wird auf diese Weise
eine eigene ungestörte Artenvielfalt hervorbringen.
Der Bischdorfer
See
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Diaschau |
Der Kahnsdorfer
See
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| Uferkantenlänge: ca. 10 km
Wasserinhalt: 18,7 Mio m³ (ca. 270 ha Wasserfläche).
Mit dem Endwasserstand wird 2010 gerechnet.
Die Flutung erfolgt künstlich, ca. 12 km Rundweg. |
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Uferkantenlänge nach derzeitigem Planungsstand:
ca. 7 km, ca. 12 km Rundweg, Endwasserstand und Menge derzeit
nicht realistisch abschätzbar, da dieser vom Überlauf
des Bischdorfer Sees abhängig ist und nicht künstlich
geflutet wird. Dieser soll seiner völlig natürlichen
Entwicklung überlassen werden. |
Luftbildaufnahme vom Herbst 2006

Zum Schülerprojekt der Theodor-Fontane-Schule Burg
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